TED NUGENT  Craveman
Note: 10 von 10
Sound: 9 von 10
Ausgabe: 4/02
Review von Chris Grenzer www.melodicjourney.com
 

Na endlich! Immer wieder wurde die Veröffentlichung verschoben.
Nun scheint es fest zu sein - "CRAVEMAN", das neue Album des größten
R&R- Großmaul dieser großen Welt Ted Nugent kommt Ende September
in die Plattenläden. Angesichts des Ergebnisses dieser schweren Geburt,
wollen wir mal ein Auge zudrücken und dem guten Ted die lange Wartezeit
verzeihen. Und? Wie klingt's denn nun? "CRAVEMAN" ist Power!
"CRAVEMAN" ist dreckig! Und "CRAVEMAN" beinhaltet Songs, die dem
alten Nugent-Material verdammt ähnlich sind. Endlich haben wir es
wieder mit diesen urtypischen Rock-n-Roll-Riffs zu tun, die eigentlich
nur Ted so zu spielen fähig ist. Textlich regiert das Motto: "Je oller,
je doller." Nugent gibt sich (wie gewohnt) nicht nur sexistisch, es ist
schon fast schweinisch, was der Mitt-Fünfziger hier abzieht.
Aber's macht halt Spaß, sich diese schmutzigen Worte zusammen
mit dieser rotzigen Mucke in die Gehörgänge zu blasen.
Ein bisschen was durften die Besucher des diesjährigen SwedenRock-
Festivals (siehe Bericht in Ausgabe 04/12) ja schon verinnerlichen,
aber jetzt ist es da. Das fertige Album; "CRAVEMAN" in seiner ganzen
Pracht von 14 Songs. "Rawdogs & Warhogs" ist schnell, hat ein bisserl
was von Motörhead, aber mit geilerer Gitarrenarbeit. Marco Mendoza's Bass
pumpt an allen Ecken und Enden und verleiht Nugent's Mucke noch mehr
Qualität. "Pussywhipped", "Change My Sex", "My Baby Likes My Butter
On Her Gritz", alles rohster Dirty-Rock, den keiner so authentisch
zelebriert wie Ted "The Coolest" Nugent. Danke, Mann !!!
 

Danke an die Redaktion von Melodic Journey (Tom Otten).
 


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